Q-Summit: Marken- und Kundenfokus als Erfolgstreiber

Philipp Schlömer

“Redet über eure Idee – dann seht ihr, ob sie gut ist.” Damit machte Lea-Sophie Cramer, Gründerin von Amorelie den Aufschlag auf dem Q-Summit in Mannheim. Es war einer von zahlreichen Ratschlägen, die erfahrene Gründer und Experten Studenten und jungen Entrepreneuren auf dieser ersten Veranstaltung ihrer Art mit auf den Weg gegeben haben.

Drei Tage lang habe ich mich in Mannheim unter die Leute gemischt. Zu den Themen Innovation und Entrepreneurship konnte man ganz unterschiedliche Vorträge und Workshops besuchen. Ein Vortrag ging etwa der Frage nach, ob Deutschland der neue Entrepreneurship Hotspot ist. Bei einer Podiumsdiskussion wurde lebhaft über Mobility und Social Entrepreneurship debattiert. Es gab noch zahlreiche Workshops weitere Workshops – unter anderem mit praktischen Tricks zu Content Marketing, Social Media oder Sustainable Brands. Dabei habe ich gelernt, wie eine Sustainable Brand funktionieren könnte: LEMONAID+ChariTea bringt digitale Channels zum Einsatz, um Transparenz zu schaffen. Mit ihren Lieferanten pflegen sie persönlich vor Ort Kontakt und engagieren sich darüber hinaus mit einer eigenen Stiftung in Bildung und Strukturaufbau in den Regionen der Lieferanten.

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Auf dem Summit bin ich den unterschiedlichsten Startups begegnet, die von Lebensmitteln bis zu Cloud-Lösungen und Bekleidung so ziemlich alles machen. Im Austausch mit ihnen und den ebenfalls vertretenen Corporates wie PERI, SAP und Co. habe ich mehrere Erkenntnisse sammeln und bestätigen können. Was die vertretenen Startups alle gemeinsam hatten: Sie richten ihre Geschäftsidee radikal auf den Kunden aus und legen großen Wert auf die Schaffung einer starken Marke. Im Austausch konnten sie von der Erfahrung der anwesenden Mittelständler und Konzerne profitieren und wiederum die Corporates von Startup-Strukturen lernen und einen Changeprozess im eigenen Unternehmen in Gang setzen.